Dresdner Essenz Wellness – Cremebad Kokosmilch / Ylang Ylang

Dresdner-Essenz-Wellness–Cremebad-KokosmilchIch bin ein großer Bade-Fan. Und schon häufiger habe ich Badezusätze der Marke Dresdner Essenz verwendet. Gerade jetzt im Winter bade ich wieder häufiger. So dass mich beim Plantschen im warmen Wasser die Neugierde überkam, mich näher mit meinem aktuellen Lieblingsprodukt zu beschäftigen. Also noch etwas rumgeplantscht und danach rein in die Wohlfühlklamotten und den Laptop angeschmissen.


Das sagt die Website:
Unser Cremebad KOKOSMILCH/YLANG YLANG schenkt sinnliche Momente vollkommener Entspannung. Ein exotischer Kokosduft, kombiniert mit tropischen Blüten und einer spritzigen Limonen-Note bringt einen Hauch von Südsee in Ihren Alltag. Die reichhaltige Formel pflegt Ihre Haut spürbar und bewahrt sie vor dem Austrocknen. Mit dem langanhaltenden Schaum wird das Baden zum verwöhnenden Erlebnis. Als Bade-Konzentrat ist das Cremebad sehr ergiebig. Es ist ausreichend für ca. 12 Vollbäder.

Das sage ich:
Die Verpackung motiviert das Produkt zu kaufen. 400 ml Inhalt passen in den weißen runden Spender mit Schraubverschluss. Die Vorderseite ziert eine liebevoll angerichtete halbe Kokosnuss mit dem Reinheitsversprechen: Ohne PEGs, Mineral- und Silikonöle, Parabene und Sodium Laureth Sulfate.
Der Inhalt selbst gleitet bedingt durch die kleine Öffnung und mit wenig Druck auf den Spender etwas langsam ins Wasser. Mit etwas Geduld erhält man jedoch die gewünschte Menge für sein Badewasser. Die Öffnung könnte meiner Meinung dann doch etwas großzügiger sein. Der cremige Badezusatz ist milchig weiß, fluidartig und fühlt sich zwischen den Händen sehr gut an. Der Duft macht süchtig, vorausgesetzt man liebt Kokos, Vanille mit einer leicht blumigen Note.

Was ich ferner auf der Website recherchierte:
Dresdner Essenz ist eine Marke der Li-iL GmbH und blickt gemäß eigenen Worten auf eine lange Tradition zurück. Mir jedoch war der Name des Unternehmens vor meinen Recherchen im Internet nicht bekannt. In den Unternehmensdaten ist weiterhin löblich zu lesen, dass Sie ein hohes Reinheitsversprechen einhalten.

„Wir haben all jene Richtlinien, die von Anfang an als feste Unternehmens-Grundsätze verankert sind und bereits seit Jahrzehnten in der Praxis Anwendung finden, unter unserem Reinheitsversprechen zusammengefasst. So werden alle Produkte nach festen Kriterien entwickelt: ohne PEGs, ohne synthetische Pflegestoffe wie Mineral- und Silikonöle, ohne bedenkliche Konservierungsmittel wie Parabene und Formaldehydabspalter, ohne Sodium Laureth Sulfate, ohne Allergene, Phthalate und polyzyklische Moschusverbindungen als Duftstoffe – und zwar ohne Ausnahme.“

Auch werden Tierversuche abgelehnt, wie ich der Unterseite „Grundsätze“ entnehmen konnte.
Leider findet man die besagte Unterseite nicht ganz so einfach. Auf der Website selbst habe ich die Verlinkung zur entsprechenden Unterseite nicht gefunden. Erst eine externe Webseite führte mich zur richtigen Unterseite mit dem Hinweis „Tierversuchsfrei“. Die gegenseitige interne Verlinkung aller Unternehmensseiten ist daher noch ausbaufähig.

Die entsprechende Produktdetailseite mit meinem Produkt ist sehr übersichtlich aufgebaut.
Positiv überrascht erblickten meine Augen sofort die Inhaltsstoffe des Produktes. Die musste ich doch mal gleich über die Kosmetikanalyse eingeben.

Das sagt die Kosmetikanalyse:
Ernüchternd war danach das angezeigte durchschnittliche Ergebnis, gerade hinsichtlich der Bezeichnung im Firmennamen „Arzneimittel und Arzneibäder“.

Der Inhaltsstoff „Cocamide MEA“ wurde sogar bewertet mit „sollte gemieden werden“ aufgrund karzinogener Eigenschaften. „Parfum“ und „Coumarin“ wurden mit nicht empfehlenswert bewertet.

Fazit:
Tja, und da ich kein Produkt mit karzinogenen Eigenschaften meinem Körper weiterhin zumuten möchte, werde ich wohl ein anderes Produkt suchen müssen, Adé Lieblingsprodukt.
Zusatz:
Das heißt jetzt nicht, dass andere Produkte dieser Marke wie zum Beispiel die Kinderprodukte „Dreckspatz“ oder das Erkältungsbad „Atemfrei“ ebenfalls bedenklich sind. Diese können empfehlenswerter Weise weiter genommen werden.

2 Kommentare

  1. Dezember 14, 2014 / 3:33 pm

    Oh, wie schade! Ich war erst wirklich von Deinem Bericht und dem Produkt angetan, denn Kokos, Vanille & Blümchen hört sich für mich nach einer tollen Mischung an!
    Schade, dass dann echt gravierend schlechte Stoffe mit dabei sind 🙁 Na, dann wird das wohl nichts mit Kokos und mir…

    Liebe Grüße & einen schönen 3. Advent
    wünscht Sabine

    • Dezember 14, 2014 / 3:51 pm

      Hallo Sabine
      Ja, genau ich finde das auch super schade. Wenn sich was bei der zukünftigen Produktentwicklung tut und ich drüberstolpere, lasse ich es Euch über diesen Blog hier gern wissen.

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