Faszientraining – Massage zur Regeneration

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Beim Fitness-Check im Herbst letzten Jahres ist aufgefallen, dass ich oft unter Muskelkrämpfen in den Oberschenkeln leide, und daher Übungen abbrechen musste. Neben dem Rat einen Arzt aufzusuchen, empfahl man mir zunächst Schwimmen und Faszienmassage. Was…? Wie bitte…?

Neugierig auf unser körperliches Netzwerk?
Die weichen, festeren sowie flächigen Faszien umhüllen unsere Muskeln sowie unsere Organe und durchdringen den Körper wie ein Netzwerk. Zu den Faszien zählen alle kollagenen faserigen Bindegewebsteile inklusive Bänder und Sehnen. Demnach müsste unter Faszien allgemein unser Bindegewebe zu verstehen sein. Der Arzt zählt jedoch noch Knorpel und Knochen dazu.

Nähere Infos lassen sich auf Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Faszie) durchlesen.


Schmerzen verursachende Faszien?
Bereits als kleines Kind liebte ich Turnen. Wir machten oft schmerzhafte Dehnübungen um endlich den heiß ersehnten Spagat oder die Brücke zu können. Auch später während der Schulzeit trainierte ich gerne und regelmäßig zwei bis drei Mal die Woche. Nach meiner Turnerzeit ging ich in meiner Jugendzeit noch zwei Jahre lang zum Judo.

Leider vernachlässigte ich Sport während der Lehrzeit und in der Arbeitswelt fast gänzlich.
Hin und wieder machte ich zu Hause Pilates Übungen, sobald ich bemerkte, dass die Schmerzen im Rücken größer wurden. Auch die mir gezeigten Übungen für den Rücken, welche ich über einen Physiotherapeuten gezeigt bekam, halfen über viele Jahre hinweg sehr gut. Seit meinem 17. Lebensjahr litt ich unter Rückenschmerzen insbesondere im unteren Bereich.

Buch-Faszientraining-mit-der-Blackroll

Ich kaufte ein Buch über Faszien, welches mir erklärte, dass Faszien selbst Schmerzen verursachen könnten. Faszien können bei zu schnellen Dehnübungen reißen. Der Heilungsprozess selbst kann Schaden nehmen. Und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich Faszien verfilzen oder gar verkleben, sollte man zu viel, zu wenig, falsch oder zu einseitig trainieren. Muskeln können dann nicht mehr richtig arbeiten, Schmerzen entstehen.

Damit lassen sich durchaus die Schmerzen im unteren Rücken und die Knuppel in den Oberschenkeln erklären.

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Kampf den Schmerzen:
Ich startete mit der großen schwarzen Blackrolle und walzte meine Waden, Unter- und Oberschenkel, meinen Hintern und den oberen Rücken über die Rolle einige Sekunden sehr langsam und sorgfältig hin und her. Dabei drehte ich mich leicht nach rechts und nach links um auch das seitliche Bindegewebe mit zu erwischen. Die Rolle liegt bei sehr vielen Massage Übungen auf dem Boden und der Körper darüber. Anfangs tut es wirklich richtig weh, so dass nur wenige Sekunden „Walzen“ möglich waren. Regelmäßige Einheiten ein bis zweimal die Woche, verbessern jedoch das Schmerzempfinden rasch. Und die verhärteten Knuppel, die in beiden Oberschenkeln mit den Fingern spürbar waren, fühlten sich mit der Zeit weicher an.

Ich nahm ferner an einem Personal Training teil um Massage-Techniken mit dem kleinen Ball zu erlernen. Mit dem Ball werden die Füße massiert. Und der zusammenhängende Doppelball massiert die Seiten der Beine.

Die Rollen und Bälle helfen gut sich selbst zu massieren, Verspannungen zu lösen und mit der Zeit auch Schmerzen zu lindern. Man muss sich nur darauf einlassen und kann den Druck auf die Geräte selbst gut bestimmen.

Gemäß dem Buch sollen sie helfen verklebte Faszien sowie verhärtetes Gewebe geschmeidiger zu machen. Deshalb heißt es ab sofort neben Schwimmen und Yoga für mich: Einmal die Woche wird Faszienmassage gemacht!

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