Veränderung – es läuft nicht rund

Unser Leben wird von Veränderung geprägt. Manchmal kommt so plötzlich, dass wir keinen Einfluss nehmen können. Sie überrollt uns einfach und stellt uns vor vollendete Tatsachen. Andere Veränderungen wiederum können nur durch unsere eigenen Entscheidungen angestoßen werden.

Veränderung hat auch immer was mit Emotion zu tun. Wir fühlen uns in solchen Lebensphasen traurig, ängstlich, wütend, euphorisch, super glücklich oder erfreut. Zum Beispiel können wir als Außenstehende einer Freundin glücklich reagieren, wenn diese beispielsweise schwanger geworden ist. Wir können auch traurig und depressiv reagieren, wenn ein geliebter Mensch von uns gegangen ist.

Veränderungen sind jedoch immer – egal ob positiv oder negativ – wichtig für die eigene Persönlichkeit.

Schritt 1 – Verleugnen 

Unfreiwillige negative Veränderungen treffen uns hart. Wir wollen nicht wahrhaben, dass sich um uns herum etwas verändern wird. Wir spüren den äußeren Druck, wehren uns dagegen. Das macht uns traurig und wütend zugleich. Wir kämpfen mit uns selbst. Es kommt vor, dass man nicht mal jemanden hat, mit dem man darüber reden kann.

Unser Herz leidet. Es kriselt zwischen den entsprechenden Personen. Es betrifft immer mindestens eine Person, die die Veränderung verursacht, und mindestens eine andere Person, die darunter zu leiden hat. Kennt Ihr diese Gefühle?

Doch auch der Verursacher kämpft mit Emotionen und Gefühlen. Hat diese jedoch meistens besser im Griff. Nach vollzogener Veränderung bleiben Leere, Fassungslosigkeit oder Traurigkeit. Viele führen ein zeitlich begrenztes ausgebranntes Leben oder werden zum zeitlich begrenzten Eisklotz.

Schritt 2 – Akzeptieren & Annehmen

Doch wir sollten umdenken. Wir müssen uns aus dem festgefahrenen Hamsterrad befreien. Das Leben lebenswert gestalten und neu entdecken. Wir müssen das veränderte Umfeld zulassen und neue Ansichten vom Leben kennen lernen. Diese Phase kommt immer wieder auf einen zu. Sie macht uns reifer, erwachsener, erfahrener, geistig gesünder und stärker. Und mit der Zeit werden wir das neue Leben akzeptieren und uns darauf einstellen.

Schritt 3  – Entdecken & Erkunden

Bei einer freiwilligen meist positiv gemeinten Veränderung, geht man gleich auf Entdecker Tour. Doch auch hier kann diese Tour gefährdet oder je beendet werden. Man könnte auf dieser Erkundungstour erkennen, dass die Entscheidung doch nicht so rosig ausgefallen ist. Dann kann es im Nachhinein ebenfalls zu Schwierigkeiten, Widerständen, Krisen und Rückschlägen kommen.

Schritt 4 – gestärkt aus der Veränderung hervorgehen

Häufig entwickeln sich freiwillig durchgeführte Veränderungen zum Positiven. Und selbst eine durchlebte unfreiwillige Veränderung kann uns stärken.
Veränderungen sind die Zahnräder unseres Lebens. Wir brauchen Veränderung, um Teil des  Lebens zu werden, was wir mit gestalten können. Und vor Veränderung sollte man nie Angst haben. 

Wie geht Ihr mit Veränderung um?

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